Die Rückblicke der vergangenen Jahre: 
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After the rain follows sunshine. Nach dem harten und anstrengenden 2018 wurde 2019 für mich persönlich ein von vorne bis hinten großartiges Jahr. Bereichernde Begegnungen, viele tolle Menschen, eine neue Beziehung, ein Versprechen und jede Menge Konzerte, davon ein paar von der Sorte ‚die erlebe ich nie live‘.
Ansonsten: Panta rei.
On a global scale will ich gar nicht anfangen, da sieht es nämlich genau andersherum aus und kann schlimm schlechte Laune machen. Climate change, Trump, Johnson, AdolfD und so weiter. Langsam macht sich da Hoffnungslosigkeit breit…
Nun aber an die Fragen:

Zugenommen oder abgenommen?
Deutlich zugenommen.
Nicht nur in diesem Bereich gesünder und fitter als in den vergangenen 10 Jahren. Vor zwei Wochen festgestellt, dass mein Ruhepuls nach dem working holiday vom Sommer auf 68 runter ist \o/

Haare länger oder kürzer?
Eher noch kürzer :-)

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Unverändert. Ich trage meine neue Brille (also, die weniger als 10 Jahre alt ist) sehr gerne, aber im Sommer sind, allein der Sonnenbrillen wegen, die Kontaktlinsen immer noch erste Wahl.

Mehr Kohle oder weniger?
Zuviel weniger, aber wird irgendwie.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Da keine massive Ausgabe wie die neuen Fenster für das Palais im Vorjahr anstand, eher weniger ausgegeben, aber wait for it next year…

Mehr bewegt oder weniger?
Mehr. Viel mehr. Nicht nur in den Urlauben in Holland mit Kim oder der Rhön mit Jenny – vor allem der Sommerurlaub im Palais mit Kim und den Katzen und die massive Rodung, die ich begonnen habe, hat nicht nur viel Bewegung, sondern auch eine stark verbesserte Gesundheit gebracht.
Das war dann auch schon an der Nordsee spürbar, als mehrere längere Wanderungen entlang des Deiches mit Jenny und Anahi relativ problemlos abliefen.

Der hirnrissigste Plan?
Aisha und Rocca mit ’sanfter‘ Gewalt in die Carrier verfrachten zu wollen, um vom Palais nach Hause zu fahren. Nicht nur hirnrissig, sondern auch sehr schmerzhaft (für mich) und traumatisch (für alle, aber vor allem die kleinen Vierbeiner).

Die gefährlichste Unternehmung?
Dazu fällt mir beim besten Willen nichts ein. Gefährlich… Ein paar lange Autofahren, aber die waren alle problemlos.

Der beste Sex?
Da fang ich gar nicht erst an. Auch und gerade in der Beziehung ein unglaubliches Jahr. I am so blessed.
Da würde ich eh gerne meinem jüngeren Selbst zu verstehen geben: The best is yet to come.

Die teuerste Anschaffung?
Die neuen Bremsen für den BMW (und die waren NICHT geplant *ächz*). Ansonsten eher kleinere Sachen, aber davon einige…

Das leckerste Essen?
Diesmal nicht von uns selbst gekocht – an den Muscheln in Brüssel geht halt einfach nichts vorbei (wobei die an der Nordsee durchaus auch was konnten).
Irgendwie sind wir dieses Jahr längst nicht zu so vielen Kocherlebnissen gekommen, wie in den Jahren zuvor. Dennoch war z.B. der der Nut roast von neulich fantastisch…

Das beeindruckendste Buch?
Äh, in Bezug auf Bücher war ich dieses Jahr richtig tumb. Viel online gelesen und von Kim ‚The Scorpio Races‘ von Maggie Stiefvater vorgelesen bekommen.

Der ergreifendste Film?
Game of Thrones
hat tatsächlich ein Ende gefunden und im Gegensatz zu vielen fand ich das Ende schlüssig und passend.
Natürlich hätte man sich an manchen Stellen mehr Erläuterung gewünscht, aber die Verdichtung der Handlungsstränge macht die sonst gemächlichen Erzählungen unmöglich.
Wenn du keine Nebenstories mehr hast, kannst du in Realtime nur zeigen, wie Jon Snow drei Episoden lang vor sich hin reitet…
Im Kino war ich auch ein- zweimal, aber nichts, was ich da sah, qualifiziert sich für diese Kategorie.
Kleine Germanen ist eine Arte-Dokumentation die weniger ergreifend als erschreckend rüberkam.
IT das zweite Kapitel der Geschichte ist nicht ganz auf dem hohen Niveau des ersten Teils, aber spielt schon ganz oben mit.

Die beste CD?
Für das Konzept: No man’s land von Frank Turner, eine faszinierende Retrospektive auf 13 begeisternde Frauen.
Für die Musik: Fear Inoculum von Tool. Von vorne bis hinten einfach brilliant.

Das schönste Konzert?
Tool
, unbedingt! Nein, The National!
Ach was, The Baboon Show! Halt, nee, Seeed!
Oder doch Heidevolk? Ich weiß es jetzt, Frank Turner.
In der engeren Wahl ist auch Saltatio Mortis. Und Midnight Oil. Hm.
Ihr seht, das ist nicht so einfach dieses Jahr. Fantastisches Konzertjahr wieder und ultimate Highlights. Zuletzt Boysetsfire. Auch fantastisch.

Die meiste Zeit verbracht mit …?
Dem Primary und seinen fantastischen Freundinnen.

Die schönste Zeit verbracht mit …?
Siehe eins drüber.
In der Rhön, in Holland, im Palais, an der Nordsee, in Berlin und Brüssel. Und in Wien. Hach.

2019 zum ersten Mal getan?
Eine Darmspiegelung. Nicht notwendigerweise unter ‚Highlight‘ einzusortieren, aber weit weniger dramatisch als befürchtet und mit unglaublich erleichternder Diagnose. Und toller Begleitung :-*
Außerdem hatte ich einen Tweet, der viral ging. Das war durchaus ein Erlebnis. Durch einen Retweet von Julia Reda und danach einen von Jan Böhmermann wurde eine nie gekannte Menge an Leuten angesprochen und das Ganze ratterte binnen kürzester Zeit auf über 9.000 Likes :-D

2019 nach langer Zeit wieder getan?
Einiges. Zuerst mal: Mich auf eine neue Community eingelassen und das gleich in Form einer klausurartigen Veranstaltung. Feedback war sehr aufbauend, Gruppenkompetenz habe ich wohl immer noch. Don Sparta lässt grüßen :-D
Dann habe ich mich am nämlichen Ort in Anahi verliebt und wir beide basteln da gerade an einer wundervollen Beziehung, trotz erheblicher Distanz.
Und auf das ’schon‘ im Sommer (siehe ’schönstes Geschenk), folgte dann im Dezember ein gemeinsames ‚Ja‘.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
1. Wahlergebnisse. Es wird alles irgendwie brauner.
2. Motorrad. Ich bin in diesem Jahr genau gar nicht gefahren.
3. Anscheinend diese Frage, mir fällt sonst nichts ein :-) oder aber 10.000 Sachen, Namen, Orte, Menschen und dann schreibe ich nur darüber ein Blog…

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
„Ich lauf dir nicht weg.“

Das schönste Geschenk?
‚Schon‘.

2019 war mit einem Wort …?
Wunderschön.

(Bild von Gerd Altmann auf Pixabay)


sparta

Jede*r anders, alle Drama.

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