Eigentlich geht das ja andersherum, also erst wird die Bude aufgebrochen, dann wird geplündert.

Wir haben das heute aber in der Titel-Reihenfolge betrieben, ich führe mal ein wenig näher aus…
Die Wohnungsauflösung bei Kathinkas Oma steht an und da der morgigen Trauerfeier wegen alle anwesend waren, traf man sich bei besagter Wohnung, um alles zu verteilen, was einen Liebhaber finden sollte, Bilder, Bücher, Tupper, Nippes, Schmuck, Möbel, Schnaps, Backpapier, Gläser und Besteck und und und…

Beladen wie eine ganze Karawane sind wir am späten Nachmittag nach Kiel zurückgekehrt, wo uns noch eine Stunde Ruhe und Entspannung verheißen war, bevor der anstrengende Tag seinen würdigen Abschluss im Steakhouse finden sollte.
Klotho meinte es aber irgendwie nicht gut mit Kalle und Maren, die wegen familärer Überfüllung in Kathinkas Elternhaus keinen Platz mehr darin fanden und deshalb bei der aushäusig weilenden Nachbarin untergebracht waren. Dort hatte sie all ihre Sachen hinverbracht, als die Haustür zuschlug und der einzige Schlüssel friedlich drinnen weilte…
Die bis dahin enspannt-vorfreudige Stimmung wich einer gewissen Spannung und der Steakhouse-Besuch wurde schon mal um ein Stündchen verschoben. Allgemeines Grummeln…
Zum Glück weist besagtes Haus einen Briefschlitz in der Tür auf und die schmalen Hände von Konstanze und Kathinka passten durch. Vermittels eines starken Drahts, zum Haken gebogen, wurde alsdann versucht, die Türklinke zu bewegen, was aber aufgrund der nicht gegebenen Friktion zwischen den Materialien nicht gelang (und die Unterarme der Protagonistinnen schon erhebliche Beschädigungen aufwiesen).
Mehr oder minder kurz vor Toreschluss (!) haben wir dann den Draht mit einem Einmachgummi umzwirbelt und mit dem nunmehr gegebenen Grip konnte Kathinka den Einbruch vollziehen.

Schon so mancher Lottogewinn ist weniger zelebriert worden!
Der Abend wurde schön, schön lang, schön lustig und angeblich soll Alkohol getrunken worden sein, was ich an dieser Stelle nicht bestätigen will…


sparta

Jede*r anders, alle Drama. Quality misunderstandings since 1963.

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