… hieß es gestern in der SAP-Arena in Mannheim.
Bruce Springsteen & the E-Street Band, zum ersten Mal seit 4 Jahren wieder in der Besetzung in DE. Aber der Reihe nach.

Irgendwie war mir Mannheim noch nie besonders sympathisch, was die Stadt sich allerdings an Verkehrs“führung“ auf dem Weg zur Halle leistet, das ist schon bemerkenswert dämlich.
Man muss zu dem Schluss kommen, dass dort noch nie eine wirklich überregionale Veranstaltung abgehalten wurde, denn gestern war nach der Autobahnabfahrt Schluss mit Fahren. Danach wurde nur noch gekrochen und nach einer halben Stunde für knapp 250m befürchteten wir, das Konzert ganz zu verpassen. Rude driving rulez. Mit einigen ‚Umgehungsmanövern‘ kamen wir dann ein wenig zügiger voran…
An der Einfahrt zu den Parkplätzen angekommen, kündigten große Schilder eine Vollbesetzung jener Parkplätze bereits um 19:00 Uhr an, während ca. zwei Drittel der Konzertbesucher noch mit der Anfahrt beschäftigt waren.
Dafür waren am ersten Parkplatz trotz „Besetzt“ jede Menge freie Plätze zu sehen. An der Schranke wollten sie uns aber trotzdem nicht reinlassen. Darauf entspann sich der folgende Dialog zwischem meiner tollen Frau und mir:

Sie: „Fahr einfach zur Ausfahrt rein.“
Ich: „Gegen die Einbahnstraße?“
Sie: „Wurscht. Mach einfach.“
Ich: „Äh. Okay…“

So kamen wir dann zu unserem Parkplatz. Überhaupt kein Problem, man darf nur erst gar nicht versuchen, sich an irgendwelche Regeln zu halten. Und man sollte eine Frau mit hochkriminellen Genen (*g*) haben.

Die Halle selbst ist ganz schick, ein wenig verbaut und mit merkwürdigen Treppenführungen, aber wirkt luftig und obwohl das Konzert ausverkauft war, sah es nicht wirklich voll aus.
Anyway, die Stimmung war dann nach dem ersten Bier auch wieder gut und wurde noch besser, als um 20:35 h Springsteen auf die Bühne kam und das weitgehend erwartete, aber deswegen nicht irgendwie schlechtere Programm bot.

Radio Nowhere, No Surrender, Magic, Darkness on the edge of town, Jackson Cage (Sehr geil) und und und. Fantastisch.
Unsere Sitzplätze waren zwar am gegenüberliegenden Ende der Halle, aber die Sicht ausgezeichnet und der Sound super. Sehr laut, was Kathinka nicht so prall fand, aber mir gefällt das.
Bruuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuce.
Der Zugabenteil entsprach den bekannten Setlists, so dass wir uns in Vermeidung eines Abreisechaos nach dem Muster der Anreise durch vorzeitige Flucht entzogen und bei ‚American Land‘, das eh nicht zu meinen Favoriten gehört, einfach abgemacht haben.

Entsprechend stressfrei war die Rückfahrt, vom sintflutartigen Regen mal abgesehen.

Was also nicht gestimmt hat:

1. ‚It’s gonna be a long walk home.‘ – Gar nicht.

2. ‚Good to be here in the beautiful city of Mannheim .‘ – ROTFL

Der Bruce hat ja wirklich gar keine Ahnung ;-)

Kategorien: alltagfamiliemusik

sparta

Jede*r anders, alle Drama. Quality misunderstandings since 1963.

3 Kommentare

Kathinka · 6. Dezember 2007 um 20:34

„Wurscht“ habe ich ganz bestimmt nicht gesagt, das war eher etwas wie „Nun fahr endlich!!!1“ , aber ansonsten kommt es schon hin. ;-)

Hägar · 7. Dezember 2007 um 00:29

da kommt aber großer Neid bei mir auf, hab´ ich doch die Tage Bruce im Auto ganz laut aufgerissen („i´m on fire“), Paul ruft dann immer „noch lauter“ von hinten, weil er das auch manchmal mag, uuuhu,uuhuhuu, uhuhuhuuuhu…

sparta · 7. Dezember 2007 um 09:37

21.06.2008 in Hamburg ist dann aber schon ein Fixdatum, oder? Ich freu‘ mich ja auch schon drauf, das EM-Spiel Deutschland-Österreich nicht sehen zu können, weil ich in D’dorf weilen werde…

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