Bundesgartenschau (BuGa) in Schwerin stand heute auf dem Programm. Also haben wir das Navi angeworfen, die Schwiegereltern in der fürstlichen Fond der Karosse gepackt und sind teilweise unter Zwang kontemplativ in die mecklenburg-vorpommerische Landeshauptstadt gereist. Unter Zwang deswegen, weil manche Streckenabschnitte, auf 70 begrenzt, mit Überholverbotsschildern versehen, hinter ängstliche Eingeborene (wahlweise asthmatische Alt-LKW) gepfercht, eine Form der Freiheitsberaubung darstellen. Nötigung durch Existenz.
Aber egal, das war nicht wirklich schlimm und hat uns kaum Zeit gekostet.
Vorort ist die Organisation beeindruckend und vor allem spottbillig. Für 5 Euro einen Parkplatz (am Ende der Welt, aber:) die Straßenbahn zum Gelände ist dann für bis zu 5 Personen umsonst.

Durch Plattenbausiedlungen geht es hinunter zum Stadtzentrum, wo die BUGA sich um das Schweriner Schloss schmiegt. Die schöneren Bilder aufgrund des gegebenen höheren Stellenwertes hat natürlich Kathinka gemacht – deshalb verweise ich auch an dieser Stelle auf ihr Blog.
Ich bin tapfer und durchaus nicht desinteressiert mitgestapft, habe so manche Pflanze sogar zur Freude meiner Frau erkannt und bin mit Bier und Gulasch still gehalten worden *eg*.
Man verzeihe mir die die leichte Ironie, tatsächlich fand ich manches urfad, wie meine österreichischen Freunde sagen würden, es gab aber durchaus sehr interessante Objekte und Pflanzungen wie den Kräutergarten, die Bonsaiausstellung oder auch das Gemüse :-)

Hingegen fand ich die Stadt einfach unglaublich schön. Nicht die Plattenbauten an der Peripherie, aber das Zentrum mit der wunderschönen Fußgängerzone, die riesigen Seen und auch ohne BUGA sicher wunderschönen Parkanlagen.
Ich hätte doch bei den Schweriner Tatorten mal besser aufpassen sollen, irgendwie habe ich das nie mitbekommen, in welch herrlicher Umgebung man sich da finden kann.

Nach ereignisarmer Rückfahrt stand – der Frühlingsrollen wegen – der lokale Chinamann auf der Tagesordnung. Erste Ermüdungserscheinungen zeigten sich indes, die Sättigungsgrenze war früh erreicht.
Nein, kein Reisschnaps.
Aber der Slivovic…

Kategorien: alltagfamiliekulinaria

sparta

Jede*r anders, alle Drama. Quality misunderstandings since 1963.

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.