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Heute ist es eigentlich zu warm zum Schreiben.
Trotzdem ist es mal wieder an der Zeit – es ist zwar nichts weltbewegendes passiert, im Gegensatz zu den unglaublichen Dramen, die sich sonst hier abspielen – aber Kleinvieh soll ja auch nicht mit Steinen schmeißen, bis es sich erbricht.
Deshalb auch der aussagekräftige Titel, genau.
Das schöne Wetter eignet sich aber hervorragend zum vor-dem-Sommerflieder-rumstehen und sich an den Schmetterlingen zu erfreuen. Heute haben wir tatsächlich einen Schwalbenschwanz (Papilio machaon) gesehen und fotografiert – ich kann mich nicht erinnern, wann ich so einen zuletzt gesehen habe, muss aber ewig her sein.
Sehr positiv ist der Bescheid der Rentenversicherung. Vorgestern wurde meinem Antrag auf volle Erwerbsminderungsrente unbefristet stattgegeben. Bisher habe ich die Rente nur befristet bezogen, jetzt gibt es keine Untersuchungen, Berichte und zumindest leisen Sorgen um eine mögliche finanzielle Unsicherheit mehr.
Das haben wir umgehend im ‚Da Bellini‘ gefeiert, ich für meinen Teil mit einem sehr guten Pfeffersteak und dunklem Hefeweißbier – womit die Rente der nächsten Monate eh wieder aufgezehrt ist *g*.

Gutes Bier anderer Provinienz hatten wir letzten Freitag beim Höchster Schlossfest, als wir uns (kostenlos!) ‚An Cat Dubh‚ und ‚Paddy goes to Holyhead‚ ansahen und -hörten.  Tolles Konzert, Kilkenny satt und Caipis für meine Süße. Nette Leute haben wir kennengelernt, Anne hat mich umgehend auf wkw kontaktiert und wir sehen uns bestimmt mal wieder :-)
Kathinka hat da auch drüber geblogged.

Und am letzten Mittwoch kam – mit erheblicher Verspätung, Flugreisen sind immer noch merkwürdig bisweilen – Babsi aus Wien zu uns für einen Kurzbesuch, den wir, passend zum kühlen Wetter, am Donnerstagmorgen mit ausführlichen Saunagängen zelebrieren konnten. Mittags sind wir dann auf den Schlossplatz und haben ein wenig Frankfurter Lokalkolorit einfließen lassen. Ebbelwoi wolldse abbä kaaner dringe, e bissi komisch sinnse ja schon, die Ehstereischä (beim Handkäs hodd se gezuggd, abbä aach proviert. Muhdisch Mädsche.).

In der Reihe ‚Heimatwanderung‘ sind Kathinka und ich am Sonntag heldenmutig bis Sossenheim durch die Kleingärten und den Stadtpark gelaufen, um dort im Löwen einzukehren und leckere Schnitzel zu futtern. Den Rückweg haben wir kürzer gestaltet, da Petrus uns nicht gesonnen und geschienen schien, letztlich kamen wir aber doch trockenen Fußes nach Hause – nach knappen 25 min, der Weg ist also wirklich eher ein Witz, wenn man ihn nicht mit Abstechern ins Kleingartenlabyrinth garniert.


sparta

Jede*r anders, alle Drama. Quality misunderstandings since 1963.

1 Kommentar

wjl · 17. Juli 2009 um 05:07

Ja, der Löwe ist ok – da war ich auch schon mal. Allerdings von Sossenheim (Gewerbegebiet Eschborn-Süd) aus, und mitter D*se…

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