Ich mag die Dixie Chicks. Nicht nur, dass sie sehr gute Musik machen, schätze ich doch insbesondere, dass sie nicht aufhören, den Mund aufzumachen, egal, wie sehr der rechtsreligiöse Country-Bodensatz in den Staaten sich auch bemüht, sie zum Schweigen zu bringen.

„Now that we have fucked ourselves anyway, we have the responsibility to continue…
… to fuck ourselves! – Natalies Maines, Sängerin der Dixie Chicks

Für Natalie Aussage „We are ashamed the president of the United States is from Texas“ sind sie in amerikanischen Radiostationen auf die Blacklist gewandert, es gab öffentliche CD-Zerstörungen, eine Hexenjagd ohnegleichen, Morddrohungen etc. – das moderne Amerika halt in seiner gesamten Widerlichkeit. „Entweder du bist für uns oder gegen uns“.

Einer derer, die sich besonders hervorgetan haben und zum Beispiel Bilder von Natalie Maines mit Saddam Hussein im Arm bastelte (wozu man schon einen IQ auf Raumtemperatur in einer sehr kalten Umgebung braucht) ist Toby Keith, ein Country-Patriot der besonderen Art, den Natalie dann auch schon mal mit einem FUTK-T-Shirt von der Bühne grüßte und über den im Urbandictionary genug gesagt wird.

Wenn wir gerade mal wieder bei guten Seiten sind: Großartig ist auch die Website der Chicks, da kann man sich stundenlang aufhalten und Neues finden (einfach mal den Dixie Chicks Underground besuchen).

„And how in the world
Can the words that I said
Send somebody so over the edge
That they’d write me a letter
Saying that I better shut up and sing
Or my life will be over“

The Dixie Chicks – Not ready to make nice

Kategorien: alltagmusik

sparta

Jede*r anders, alle Drama. Quality misunderstandings since 1963.

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