… wäre dieser Tage 300 Jahre alt geworden.

Die meisten verbinden mit seinem Namen wohl das Museum, das über faszinierende Exponate verfügt („Mama, guck mal, der Dinosaurier…“).
Allerdings hat das Museum mit dem Herrn Johann Christian Senckenberg nun wirklich kaum was zu tun, er wirkte in Frankfurt als Stadtphysicus und ist durch seine Stiftung noch und wohl auch noch lange im Gedächtnis.
Der gute Mann hat nämlich sein gesamtes Vermögen in Form eines Bürgerhospitals und eines medizinischen Instituts mit Bibliothek, Laboratorium chymicum, Gewächshäusern und einem Theatrum anatomicum der Stadt vermacht.
Bemerkenswert erscheint mir, dass ihm – trotz all seiner ärztlichen Kunst – die Ehefrauen und Kinder nahezu en masse weggestorben sind *hüstel*.

Anyway, jedenfalls gehörten wir unter vielen Anderen zu den geladenen Gästen der akademischen Feier zu Ehren Senckenbergs im Hörsaal der Uniklinik Frankfurt am gestrigen Freitag, der von Anfang bis zum Ende Helmut Wicht seinen fachlichen und künstlerischen Stempel aufgedrückt hat.
Für die Verantwortlichen von Stiftung, Mäzenen und sonstiger Prominenz waren einige Reden im Programm, für die Zerstreuung (insbesondere der Nicht-Akademiker *gg*) fanden sich szenische Einlagen, Theaterdarbietung und Bänkelsang sowie ein musikalisches Rahmenprogramm.
Was soll ich sagen – natürlich waren die szenischen Einlagen die Wucht in Tüten. Witzig, schmissig, hochinformativ und sowohl von Darstellern wie auch Helmut selbst (mit trommelnder Ehefrau Barbara) perfekt dargeboten.

Den Abschluss in Form eines Buffets mit typischen Frankfurter Köstlichkeiten (sowohl die Ochsenbrust wie auch die Grüne Soße waren ein Gedicht) haben wir dann auch noch ausgiebig genossen.

Kategorien: alltagfreunde

sparta

Jede*r anders, alle Drama. Quality misunderstandings since 1963.

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