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Es ist geschafft, eines unserer großen Ziele ist erreicht, die große Eiche auf unserem Grundstück ist nicht mehr.
In Zukunft können wir also barfuß laufen und und müssen nicht mehr im Herbst die braune Tonne mit ebensolchen nahezu unverrottbaren Blättern vollstopfen (mehrfach). Die Pflanzen in diesem Teil des Grundstücks kriegen jetzt auch mal Wasser ab, wenn es regnet und das hässliche Hinterhaus ist deutlicher denn je sichtbar. Ein kleiner Haken ist ja immer. :-)

Der Reihe nach.
Am Montag morgen kamen wie vereinbart die Mitarbeiter von MB Baumdienste (eine Firma, die ich nur wärmstens empfehlen kann, lauter nette Leute) und es setzte Konfusion ein – irgendwie war bei der geplanten Zufahrt über das benachbarte Polizeirevier nicht bedacht worden, dass die dortige Tiefgarage der Stützlast des ‚Leo‘ wohl nicht dauerhaft standhalten können würde. Durch die Hofeinfahrt ging auch nicht, der Gewölbekeller hält bestimmt einiges aus, aber ein ungedämpftes Kettenfahrzeug?
Lieber nicht ausprobieren.
Also haben wir letztendlich von der Privatstraße neben aus ein Zaunsegment rausgenommen und den Leo direkt vor den Carport gestellt.
Die darauf folgende Zerlegung der Eiche von oben runter war ein Spektakel, das ich um nicht in der Welt hätte versäumen wollen. Tobias hat das beeindruckend gemacht, nicht nur die zahlreichen Zuschauer bei Polizei und Nachbarn waren hingerissen :-)
Am Nachmittag war dann von dem 18m hohen ausladenden Baum nur noch das Reststück übrig, auf dem yours truly hier sitzt…

Gestern kam dann ein frisches 3-Mann-Team und hat den ganzen Kram weggeräumt, was auch wieder auf seine Art extrem beeindruckend war, alleine den (mit Mulde) auf 4m aufragenden Unimog mit dem Häcksler vornedran zu sehen, wie er 30 – 40cm starke Aststücke einfach zu sprühenden Holzschnitzelchen verarbeitet…
Zum krönenden Abschluss wurde mittels Fräse der Wurzelstock bis in 40cm Tiefe weggeraspelt und abgesehen von einem kleinen Erdwall und einer generellen Sägemehlbedeckung des Rasens deutet nichts mehr darauf hin, dass an jener Stelle mal eine mächtige kanadische Sumpfeiche stand.
Danke auch für den Hackklotz und insbesondere für ‚ride the leo‘ ;-)

Kategorien: alltagfamilie

sparta

Jede*r anders, alle Drama. Quality misunderstandings since 1963.

7 Kommentare

der andere Peter · 9. September 2009 um 08:58

Sieht wirklich spannend aus. Wie wurde das mit den Ästen eigentlich gehandhabt? Immer schön angeseilt, abgesägt und dann runtergelassen oder gabs genug „herabfallende Äste“ wie bei den Unwetterwarnungen?

sparta · 9. September 2009 um 09:31

Es war die Version: ‚Timbeeeeeeeeeeeeeeeeeeer‘. Also die Ast- und Stammstücke auf hendlbare Größe abgesägt und dann in die Freifallzone zwischen Stellplatz und Zaun plumpsen lassen. Ohne größere Beschädigung der Pflanzen oder Bauten. Hat er supergut gemacht. :-)

Der Baumfäller PERSÖNLICH · 10. September 2009 um 18:32

Hier spricht jetzt der Mann der den Baum niedergestreckt hat..
Ich kann euch sagen, es hat echt Spaß gemacht den Baum zu fällen..
War mal wieder ne Herausforderung..
Auch ein Dank für die Wenzes für die echt geilen Bilder..
War schön bei euch..
Nur nächstes mal bitte erst die Bananenpflanze (heisst eigentlich anders, issn Zungenbrecher) ausbuddeln..

Kathinka · 10. September 2009 um 19:09

Die „Banane“ ist eine Strelitzie, genau genommen eine Baumstrelitzie ’strelitzia nicolai‘. Aber Banane ist auch ok, die sind ja eng verwandt. ;-)
Sie hat es auch recht gut überstanden, das eine Blatt, was sie verloren hat, kann ich gut verschmerzen.

Der Baumfäller PERSÖNLICH · 10. September 2009 um 22:25

Wie jetz echt? Hat ein Blatt verlorn?
Verdammt…
Jetzt kann ich nicht mehr ruhig schlafen..
Hab ich gar nicht mitgekriegt..

Matthias E. Kryn · 16. September 2009 um 17:31

Ich sammel ja Holz. Ihr habt nicht zufällig ein Klötzchen in der Größe 15x15x15cm übrigbehalten?

sparta · 16. September 2009 um 20:02

@Matthias
Nein, haben wir nicht. Aber wir haben ein paar Hölzchen in 100cm Länge, Ø 20cm…
All you need is love a saw…

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