… geht es immer mit dem Atmen, wenn Wolfgang (der Wolfgang mit den vielen hochverdienten Titeln) mich in den Fingern hatte und ich bin sehr froh, dass ich ihn seinerzeit über Helmut kennengelernt habe. Das ist mittlerweile auch schon wieder fast ein Jahr her und wenn es auch nicht gelingt, den angenehm entspannten und damit befreienden Zustand dauerhaft zu konservieren, empfinde ich es doch als sehr positiv, einen so guten Therapeuten um mich zu wissen.

Dieser Beitrag kommt nicht so ganz unforced, durch den momentanen Stress mit der Versicherung meines Unfallgegners vom 24.04.04 bin ich wieder unangenehmerweise an die Zeit in der Klinik für Stimm- und Spracherkrankungen in Weilmünster und die Auseinandersetzungen mit der dortigen Chefärztin erinnert worden.
Es ist mein Bestreben, hier eher wenig über meine Behinderung und die ganzen Imponderabilien des täglichen Lebens zu vermelden und an der Oberfläche zu bleiben, aber im Augenblick muss das einfach mal raus.

Die Zeit in Weilmünster war – so im Nachhinein – schlimmer und nachteiliger als die Zeit auf der Intensivstation oder die Qualen der Physiotherapie. Zwar hat sie zweifellos eine Verbesserung meiner Atemtechnik mit sich gebracht, das ist aber eher dem niedrigen Ausgangsniveau geschuldet und hätte wohl jeder Logopäde auf die Reihe gebracht.
Somit bleibt Weilmünster nur als Station auf einer netten Moppedtour erwähnenswert, aber für sonst auch nichts zunutze.

Kategorien: alltag

sparta

Jede*r anders, alle Drama. Quality misunderstandings since 1963.

2 Kommentare

Thilde · 6. Dezember 2006 um 14:44

> durch den momentanen Stress mit der Versicherung meines
> Unfallgegners

OH. Mist. Ich dachte immer, dass die nicht herumgezickt, sondern anstandslos gezahlt hätten? Ärgerlich, dass es jetzt doch nicht so ist…

Ich drück dir die Daumen!

sparta · 6. Dezember 2006 um 18:51

Bisher gab es keine größeren Widerstände, die derzeit tätige Sachbearbeiterin scheint einen Daseinsnachweis abliefern zu wollen.
Ist nicht tragisch, hat halt ein paar unangenehme Erinnerungen hochgespült, aber das muss auch mal sein.

Cheers
Peter

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