Es wird ernst, die Küchenplanung nimmt konkrete Formen an.

Mit Hilfe von SweetHome3D habe ich mich zuerst an die Bemaßung gemacht und danach konnte ich schon mal ein bisschen virtuelles Mobiliar rumschieben, um uns zumindest einen groben Eindruck zu verschaffen.
Details werden sich bei den Besuchen der einschlägigen Küchenstudios in den kommenden Wochen ergeben, zumindest haben wir uns bei Oberflächen, Arbeitsplatte und Beschlägen entschieden, jetzt geht es noch um die Aufteilung, Schubladen, Fächer, Auszüge und so.

Ideen und Vorschläge sind natürlich mehr als willkommen, auch, was das Thema Beleuchtung des doch eher finsteren Raumes mit dem Nordfenster angeht.

Ich werde über das weitere Vorgehen natürlich hier berichten.

Kategorien: alltagkulinaria

sparta

Jede*r anders, alle Drama. Quality misunderstandings since 1963.

2 Kommentare

Wolfgang · 15. Oktober 2008 um 20:27

Hauptsächlich indirekte und blendfreie Beleuchtung natürlich, mit ein paar „Spots“ auf die Arbeitsflächen – für den Tisch nimmt man eh Kerzen. Und die Elektrik selbstredend mit LEDs, die sparen Strom (Wirkungsgrad etwa 90%) und haben eine lange Lebensdauer. Mittlerweile gibt’s die in Millionen verschiedener Farbtöne; die FAZ hatte erst kürzlich einen Teil ihrer Beilage über das Thema.

Oder?

Gruß,
Wolfgang

richie · 19. Oktober 2008 um 14:29

Das wichtigste beim Küchenkauf: Zeit! Küchenverkäufer sind für mich fast auf einer Ebene mit Gebrauchtwagenverkäufern zu setzten. Ausnahmen gibt es natürlich überall.
Wenn die Farbkombination fest ist kann es ans eingemachte gehen. Ich bin mit dem Grundriß der Küche in die diversen Studios und Möbelhäuser und habe mich von deren Ideen und Vorschläge inspirieren lassen. Sehr interessant übrigens, dass Asssagen in Beton gegossen, nach dem Besuch des nächsten Studios, quasi wie Sand zerbröselt sind.
Ich empfehle unbedingt NUR Schubladen mit Vollauszug. Das Reinkrabbeln in die Schränke um ganz hinten ranzukommen hat mich immer schon genervt. Die Abeitsfläche aus Marmor ist sehr robust und wird wohl das Haus überleben, aber jedes Glas das darauf umkippt beklagt klirrend die fehlende Eigendämpfung des steinharten Materials. Das Kochfeld bündig in die Arbeitsfläche einlassen ist extrem cool und prakisch, ging bei uns nur mit Granit/Marmor. Vielleicht hat sich da was geändert.
Nach 1 Jahr Induktionskochfeld möchte ich es nicht mehr missen. Die Oberfläche wollten wir zuerst in matt, wegen der Fingerabdrücke etc.. Wir ließen uns dann von Bekannten überzeugen, dass gerade glatte Oberflächen viel leichter zu reinigen sind und haben es nicht bereut. Ebenso den Kasetten, die es in verschiedenen Varianten von dezent bis schwüsltig gibt, haben ich mich auf Wunsch von Heike geeinigt. Meine Mutter: „OMG! Das ist schlecht zum Putzen, Staub, Dreck etc….“ Alles das kann ich so nicht bestätigen. und ich muss sagen es lockert die strenge Fläche doch etwas auf, vor allem wenn man weiße Fronten hat.
Bei den Hängeschränken finde ich die Türen praktisch, die hochschwenken und gedämpft wieder zuklappen. Die Arbeitsfäche an der Wand habe ich anstelle der 60cm auf 70cm tiefe erweitern lassen.

Und ganz wichtig: Vor der endgültigen Bestellung, den Lieferanten kommen lassen zum Ausmessen. Denn sollte was mit den eigenen Maßen nicht passen, und man sich bei einem Maß vertan kann es teuer werden. Anstelle der Sockel gibt es auch Schubladen, alles eine Frage des Budgets.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.