Das konzertlastige Jahr 2011 schreitet fort – ein Ausflug nach Würzburg stand an.

Zur Eröffnung ihrer Deutschland-Tour spielten Bad Religion in der Posthalle.
Zusammen mit den herausragenden Herren @kaifuzius und @supaheld machte ich mich bei strahlend schönem Wetter am Nachmittag auf, die zumeist widerliche A3 unter die Räder zu nehmen und wiewohl es in den Feierabendverkehr hineinging, kamen wir zügig durch – bis ich diesen Umstand erwähnte…
Von ‚Ich bin zufrieden, wir kommen gut voran‘ bis zum absoluten Stillstand und mehr als tröpfelndem Vorankommen waren es vielleicht 10 min.

Letztlich verfehlten unseren angestrebten Zeitplan um 45 min.
Das machte aber wenig, denn ein kostenloser Parkplatz gegenüber vom Bahnhof war kein Problem und nachdem wir uns noch mit einem Bratwurst-Brötchen versorgt hatten, ging es auch schon in die Halle, die in Vollauslastung um die 2.500 Personen fasst, aber auf ca. ein Drittel dieser Kapazität eingeschrumpft und abgesperrt war.
‚Es ist ausverkauft‘ bekam da schon eine andere Note :-)
Bei der Organisation fielen uns vor allem die sehr fairen Preise bei den Merchandise-Artikeln auf, ein T-Shirt für 15,00 Euro ist absolut okay.
Des weiteren sollte uns der akkurate Ablauf überraschen, noch selten war ich auf einem Konzert mit derart präzisem Zeitplan.
Einlass 19:00 Uhr und um 20:00 Uhr begannen ‚Adolescence‘ im Vorprogramm.
Auch nicht mehr die Jüngsten…
Nach exakt 30 min. war Schluss.
Bühnenumbau.
Um 21:01 Uhr starteten Bad Religion ihre Show und begannen mit ‚Resistance‘ von der aktuellen Scheibe ‚The Dissent of Man‘ eine Setlist, die ich in großen Teilen genauso selbst zusammengestellt hätte.
21st century digital boy, Los Angeles is burning, Cyanide, No control und dann sogar 1000 more fools – das erste Stück, das ich von Bad Religion seinerzeit hörte.

Come join us, New dark ages.
Die Halle kocht, es ist brutal heiß und die Stimmung wie auch das Publikum sind vom Feinsten.
Generator in der ‚Festival-Version‘, zum Wegschmeißen komisch, die Zugabe beginnt mit American Jesus und endet ein paar Stücke später mit Sorrow \o/.
Knapp 80 min. sind zwar recht wenig, aber trotzdem auch ausreichend, immerhin sind darin mindestens doppelt soviele Stücke enthalten wie bei anderen Bands im selben Zeitraum *g*

Wir sind auch entsprechend durch, total verschwitzt und die Kollegen ausreichend bebiert (Fahrer sein sucks *g*)

Die Rückfahrt verläuft stressfrei.
Mitleid mit den armen Leuten, die bei Marktheidenfeld immer noch oder schon wieder im Stau stehen, nachts, Baustelle, ein LKW am anderen, alle Parkplätze dicht – es gibt wahrlich Schöneres…
A thousand more fools are being born every fucking day…


sparta

Jede*r anders, alle Drama. Quality misunderstandings since 1963.

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