Wann wird’s mal wieder…

Heute ist so ein Tag, für den wir noch Mitte Juni bereit gewesen wären, erhebliche kriminelle Energie an den Tag zu legen.
Heute spürt man die Wärme der Luft angenehm, frisch ist sie aber immer noch nach dem Gewittersturm des vorigen Abends.
Heute will keiner mehr etwas vom Frühjahr wissen.
Dieser meteorologischen Pest.
Kalt.
Nass.
Dann kälter.
Abwechslung gehört ja dazu.
Begleitmusik: unlässiges, unbändig Hass steigerndes Gedudel von ‚wann wird’s mal wieder richtig Sommer‘.
Auf der anderen Seite… if that’s what it takes… DIESER SOMMER.

Exemplarisch dargelegt anhand der letzten paar Tage an der Ostsee.
Dieses Jahr nicht ganz so kurzfristig aus der Hüfte geschossen, bisher waren wir immer bei Anzeichen tollen Wetters irgendwann im Sommer mal eben schnell nach Kiel gefahren, dieses Jahr waren Urlaube und Verabredungen im Weg, weswegen wir ein wenig aufwändiger planen mussten.
So fuhr dann Kathinka zwei Tage vor mir mit dem Auto los und ich folgte mit der Bahn (1. Klasse, man gönnt sich ja sonst nichts) nach. Allein über die Bahnfahrt könnte ich und werde vielleicht auch einen kurzen Post schreiben, Thema: Warum man Mitreisende (leider) nicht anzünden darf. Klimaanlagentechnik könnte ein weiteres Interessensfeld dieser Bahnfahrt sein, aber ich will ja nicht nur meckern.
Immerhin war’s kurzweilig.

In Kiel angekommen, war es vom Bahnhof bis zum Strand nur ein Katzensprung und einfach herrlich, wieder in Schilksee auf dem heißen Sand zu liegen.
Die Ostsee erwies sich auch als weniger sibirisch, brachte aber jederzeit gründliche Abkühlung.
Der tägliche Strandbesuch war somit selbstverständlich und wir hatten nicht nur mit dem schönen, sondern auch mit dem schlechten Wetter Glück.
Zurückgekehrt vom Strand unter dem Terrassendach sitzen wenn der Regen beginnt :-)
Lange hat es aber nie geregnet und auch am letzten Abend ist das Wetter ausnehmend gut und ich verbringe einen wunderschönen Abend mit Torge und gutem Essen, Bier und einem ausgezeichneten Rum auf dem Balkon \o/.
Danke dafür :-)

Weiterhin ließen wir ein wenig Geld für Schwimmshirts – immer noch den Brutal-Sonnenbrand von Galápagos 2012 im Gedächtnis – und Schwimmschuhe für steinige, korallige oder seeigelige Badeerlebnisse.
Letztere erweisen sich definitiv als ostseestrandtauglich – auch in Schilksee kann es eklig steinig sein.
Über den optischen Gesamteindruck am Strand will ich mich jetzt mal nicht äußern :-D

Ein einmal mehr wunderschöner Kurzurlaub an der Ostsee.

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