To the north, to the north

… never to be caught…

Selbstverständlich war auch Frank Turner mit seinem epischen Song ‚The road‘, aus dem die obigen Zeilen stammen, prominent vertreten am heißesten Tag des Jahres, den wir gut klimatisiert einen Vormittag lang auf der Autobahn einleiteten.

 


 Wie im letzten Jahr war nur das Urlaubsfenster vorschattiert, den Entschluss, einfach loszufahren haben wir kurzfristig nach Wetterlage umgesetzt.
In weniger als fünf Stunden von Frankfurt nach Kiel ist nicht die Regel, für uns bedeutete es aber, schon am Nachmittag am Strand von Schilksee liegen zu können und selbst ein Mittagsschläfchen war drin, aus dem ich von Kathinka mit Lebendgetier geweckt wurde – beim wuseln im Garten hatte sie eine kleine Erdkröte aufgescheucht :-)
Den herrlichen Sonntag haben wir nach dem Strand in Strande bei einer vorzüglichen Kutterscholle und kaltem Bier mit Blick auf’s Meer abgeschlossen.

Montag morgen außerhalb der Ferien ist natürlich ideal, wenn man den Strand weitgehend für sich haben will und auch, wenn das Meer wirklich saukalt (also wie immer) ist, bin ich trotzdem immer – zumindest kurz – schwimmen gegangen, während Kathinka bei Wasserstand Oberschenkel verharrte.
In der Vergangenheit war ein Baumarkt-Besuch Pflicht, inzwischen ist es das Gartencenter in Kronshagen, das jedes Jahr an uns verdient – diesmal ist es ein buntblättriger Ahorn geworden, der statt unseres spillerigen Flieders mittelfristig die Gtundstücksfront ein wenig blickdichter machen soll.
Und es gibt da ja Frösche :-)
Dass meine Schwiegermutter jederzeit in den besten Steakhouses dieser Welt arbeiten könnte, bewies sie mit den vorzüglichen Steaks am Abend vom heimischen Grill.  Als Schmankerl hinterher wartete Schwiegerpapa mit georgischem Tresterbrand auf.

Dienstag war das Wetter dann nicht mehr strandgeeignet und so waren wir tatsächlich mal eine Weile am Rechner zu finden, bevor es an den piratigen Teil des Urlaubs ging – Mittagessen mit Torge im schleswig-holsteinischen Landtag, der einfach traumhaft schön an der Kieler Förde liegt.
Direkt bei der Ankunft am Landtag trafen wir Sven, der gerade eine Jugendgruppe in die Geheimnisse des Parlamentarier-Lebens einführte und wir schlossen uns kurzerhand an.
So kamen wir in den Genuss, die Geschäftsräume der Piraten-Fraktion im dritten OG besichtigen zu können – und es gibt einen Paternoster. \o/
Und einen Ausblick, meine Herren…
Das Essen in der wirklich ausgezeichneten Kantine war sehr nett und eine tolle Abwechslung – außerdem freuten wir uns mächtig, Torge wiederzusehen.

Im Anschluss machten wir ein wenig Brücken-Sightseeing an der Holtenauer und fuhren auf Umwegen über die Levensauer Hochbrücke zurück nach Kiel.

Abendessen: Thai. Essen Lecker, Bambusschnaps gruselig :-)

Am Mittwoch ging es dann über eine vollere aber dennoch trotz aller Falschmeldungen weitgehend freien Autobahn in etwas über fünf Stunden wieder zurück nach Frankfurt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.