Namibia 2011 – Technik und Bewertung

Wenn man so wie wir ewig lang keinen größeren Urlaub macht, zerbricht man sich den Schädel im Vorfeld schon erheblich, was man denn alles mitnehmen muss, soll, kann oder halt auch nicht.

Fotoausrüstung
Wir hatten jetzt dabei: EOS 500D/18-250mm, EOS 350D/18-200mm/Makro, PowerShot A700 (Backup),
An Zubehör: Ersatzakkus, Stativ, Stativkopf, Kabel- + Funkfernauslöser, Ortlieb-Fototaschen,
Zum Reinigen haben wir Druckluft, feuchte Brillenputztücher und die sagenhaften Mikrofaser-Brillenputztücher von Fielmann (die man für ein bisschen Betteln bekommt :-) ) verwendet.
Unsere größte Sorge war der Staub – der hielt sich aber bei unserem Urlaub in Grenzen, es hat wirklich abartig viel geregnet. Die Ortlieb-Taschen waren dennoch genau richtig, zwar sind sie nicht besonders schick, aber unglaublich funktionell. Man muss sie nur zumachen, wenn man sich bückt – ich Trottel habe den kompletten Inhalt meiner Tasche ca. 2 Stunden nach Ankunft auf Steinboden gekippt, glücklicherweise hat alles überlebt, das hätte der Frust schlechthin werden können.
Sie halten aber auch Regen zuverlässig ab, was bei der einen Wanderung doch sehr angenehm war und das tolle Tragesystem ermöglicht die Kombi Fototasche vorne/Rucksack hinten ohne Probleme.
Das Stativ hätte zuhause bleiben können, zwar taugt es gut für Nachthimmelaufnahmen und bestimmt auch für beeindruckende Bilder am nächtlichen Wasserloch, aber für den Nachthimmel war ich allzu oft einfach zu kaputt abends und an den tollen Wasserlöchern gab es nur Nachtfalter – die interessanten Tiere finden derzeit einfach zuviel Wasser überall…

Weiteres Technikgelumpe
Ursprünglich wollten wir nur das iPad mitnehmen und die Fotofestplatte mit dem integrierten Cardreader. Zum Glück haben wir uns da noch umentschieden und statt der Festplatte einen eilends erworbenes Samsung NC10 Netbook eingepackt.
Dank der langen Akkulaufzeit war es nicht nur möglich, im Bus bei langweiligeren Abschnitten schon die Blogberichte vorzubereiten, die große Festplatte hat uns ein Archivieren der Bilder ermöglicht und es wurde zu einer schönen Angewohnheit, abends im Bett nochmal den Tag anhand der Bilder Revue passieren zu lassen. Das matte Display war auch sehr willkommen.
Das iPad haben wir dann aber auch noch mitgenommen, damit ein wenig Ablenkung in Form von Spielen möglich war.
Für Notfälle und SMS hatte ich mein Handy (HTC Hero) dabei, auch in Bezug auf Nutzung als Kompass oder für GPS-Navigation nicht verkehrt, auch wenn das glücklicherweise nicht nötig war ;-)

Ladegeräte
Um nicht zuviele Adapter erwerben zu müssen, haben wir auf Anraten von Wolfgang eine Mehrfachsteckdose mitgenommen, das war definitiv sinnvoll, immerhin hatten wir für die Cams, Handy, iPad und Netbook 6 Ladegeräte dabei *g*

Sonstige Ausrüstung
Unser Schuhwerk hat bestens gepasst – die Hanwag-Stiefel waren zwar selten, aber dann immer gerne im Einsatz – in der Hauptsache haben wir die Teva-Sandalen getragen und auch die waren ein sehr guter Kauf. Guter Halt auf allen Gesteinen und im Sand eh erste Wahl.
Die Asics Sport/Trekkingschuhe haben sich auch gelohnt, bei der eher regnerischen Wanderung zu Phillip’s Cave war die absolute Wasserdichtigkeit ein sehr willkommenes Feature.
Regenjacken hatten wir keine dabei und nötig waren sie auch nicht wirklich. Mein einziges langärmeliges Kleidungsstück war das Rise-Against-Hoodie, das ich von Katrin zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte ;-) Hat völlig ausgereicht.
Ansonsten kurze Hosen, eine lange Jeans und die übliche Sammlung von Unterhosen, T-Shirts und Socken. Auf den Guest Farms war es teilweise möglich, die Sachen kostenlos waschen zu lassen. So kann man im Koffer Platz lassen für die vielen Mitbringsel – Kameldornzweige zum Beispiel *gg*

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