Hungerstreik oder so

Jabba frisst so gut wie nichts. Weder Heuschrecken, noch Grillen, noch Heimchen und auch Wachsmottenlarven straft er zumeist mit Verachtung. Grünfutter geht gleich überhaupt nicht, er schaut noch nicht mal danach, Feldsalat, Karotten, Basilikum, Löwenzahn, whatever.

Bezüglich der Parasiten werden wir wohl nie herauskriegen, woher die kamen – der Züchter nimmt an, dass es an den Futtertieren liegt, der Futtertier-Verkäufer ist sicher, dass seine Waren Kokzidien-frei ist. Verloren haben wir, bzw. das Tier, für das wir die ganzen Futtertier-Vorführungen betreiben und in das wir die Medikamente hineinzwingen müssen.
Heute abend hat er versucht, sich eine Höhle in die Zeitungen zu buddeln, mit denen das Quarantäne-Terrarium ausgelegt ist. Lustig ist er ja schon.

Katrin ist gestern im Sport-Unterricht auf ihr ohnehin kaputtes linkes Knie gestürzt und wir haben ein paar Stunden im Städtischen Klinikum Höchst verbracht (Röntgen, Gipsschiene). Der mit Aussicht auf vordere Plätze anvisierte Debattier-Wettbewerb der Frankfurter Schulen am heutigen Freitag ist damit natürlich gelaufen gewesen, ebenso wie die sämtliche Faschings-Veranstaltungen am Wochenende und in der nächsten Woche.
Jetzt liegt das zum Glück nur bisweilen unglückliche Kind auf dem Sofa und hält Hof *g*. Thrombose-Spritzen muss sie haben und die gibt sie sich seit gestern selbst! Ich bewundere sie ungemein, das ist schon eine Leistung.
Ich werde so langsam meine Seuche los und habe dafür einen Satz Rückenschmerzen bekommen, ist doch schön, wenn das eine nahtlos auf das andere folgt *argl*. So langsam komme ich mir immer älter und krüppeliger vor…

1 Reaktion

  1. thilde sagt:

    Hey, ihr habt es ja echt nicht leicht im Moment – da wünsche ich mal reihum gute Besserung!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.