Fresswochen (reloaded)

„Was rumpelt und pumpelt
In meinem Bauch herum?
Ich meinte, es wären sechs Geißlein,
So sind’s lauter Wackerstein‘!“

… sprach der arme Wolf, für den ich in der Nacht von Sonntag auf Montag viel Verständnis entwickelte. Zwar waren es keine Geißlein oder Steine, sondern Schweine, die in meinem Verdauungstrakt quiekten, aber die letzte Woche hatte es vom Futtern her ordentlich in sich.
Zuerst am Montag Martina und Martin (Kokosmilch-Suppe mit Flusskrebsen, Coq au Vin), am Mittwoch der Nachtischmann und jetzt zum Wochenendabschluss endlich Heike und Richie (da haben Heike und ich eine Weile dran arbeiten müssen, irgendwie kommen wir Königskinder nicht recht zusammen) und es gab Spareribs mit Laugenstangen und Apfelkaiserschmarrn à la ichie hintendrauf – das Ganze als Vorlauf zum Tatort-Gucken.
Die Laugenstangen wollten von der Farbe her nicht so, aber Möglichkeiten für besseres Gelingen sind gefunden und werden demnächst ausprobiert – essen hat man sie können. Allerdings war der Ofen ideal vorgeheizt und die Spareribs sind glänzend gelungen. Wir haben gefressen wie die Blöden.
Der oberleckere Nachtisch, von Richie in bester Nachtischmann-Manier bereitet (und von daher bitte selbst zu beschreiben), machte weiteren Grappa und Marillenschnaps vonnöten, für die Nacht nutzte es aber nicht viel.

Der Tatort, obwohl aus Bremen (Standard-Vorurteil: ‚gääääääääähhhhhn‘), erwies sich als überraschendes und teilweise ulkiges Fernsehstück – Vorurteile wurden zumindest deutlich angescheddert…

Und das machen wir öfter. Nicht soviel fressen vielleicht, aber das gemeinsame Kochen und Fernsehen war schon nett.

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