Noch am Freitag haben wir auf dem Twestival in Ffm darüber geflachst, wie dekadent es doch ist, für eine Demo nach Berlin einzufliegen (fehlt eigentlich nur noch die Limousine ab Tegel, die einen direkt zum Potsdamer Platz bringt), aber wir haben ja auch noch ein wenig Programm drumherum gelegt…

Kathinka und ich waren ab ca. 13:00 Uhr auf und um den Potsdamer Platz und haben die vorwiegend orange Show mit großer Freude erlebt.

Zuerst bin ich natürlich über Thorsten gestolpert, von Höchst nach Sossenheim ist es nie weit, auch nicht in Berlin :-). Der musste aber noch zur Pressekonferenz und wir haben uns nur nochmal kurz beim Demoroutenplanverteilen gesehen.
Andi Popp habe ich getroffen und kurz mit ihm gesprochen
Mit einiger Verspätung setzte sich der Zug dann auch in Bewegung und wir nahmen inmitten eines vorwiegend orangen Fahnenmeers die Stehmo (anfangs war der ganze Ablauf noch ein wenig stockend) unter die Füße.
Zuerst sind wir dann mal an der Spitze mit gelaufen und haben uns im Verlauf immer weiter zurückfallen lassen, auch um mal alle beteiligten Gruppen mitzuerleben.
Die Polizeipräsenz war heftig, verglichen mit den letzten Demos hier in Frankfurt – es blieben dann ja auch nicht die unliebsamen Begleiterscheinungen aus, diesmal allerdings nur auf Seiten der ‚Ordnungsmacht‘, die sich einiger wirklich brutaler Schläger in ihren Reihen erfreuen darf. Es ist zu hoffen, dass aufgrund des Drucks von CCC und anderen diesmal ein klares Signal gesendet wird, dass unsere Exekutive sich mal Gedanken machen muss um ihren Ruf und ihr Auftreten – auch wenn selbstverständlich die überwiegende Mehrzahl der Uniformierten sich absolut korrekt verhielt.
Durch den Truck der Piraten kam ein wenig Loveparade-Feeling auf und die so transportierte Fröhlichkeit ist zusammen mit dem tollen Wetter das, was mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. War ein gutes Gefühl, als Pirat da ‚Mitläufer‘ zu sein.
Von den vielen Leuten, die ich treffen wollte, blieben nur ein paar übrig, bei denen wir es dann tatsächlich geschafft haben, witzigerweise haben dazu weniger die tollen Tools wie Google Latitude o.ä. Beigetragen, sondern Augen offenhalten :-)
Dass ich Franziska getroffen habe, freut mich enorm, aber genauso auch die dadurch zustande gekommenen Begegnungen mit Matthias und Slowtiger (da habe ich mich fast geärgert, dass ich meinen Bowler daheim gelassen hatte…).

Pünktlich zur Abschlusskundgebung waren wir rechtschaffen geplättet, zum einen ist ein solcher Marsch durch die Stadt behinderungsgemäß nicht vorgesehen und auch Kathinka zollte dem anstrengenden Tag, der uns seit halb sieben auf den Beinen gesehen hatte, Tribut.

Daher haben wir auf den Ausklang in der C-Base verzichtet und sind nach einem Abstecher ins Steakhouse totengleich in die Betten unseres Hotels gefallen.
Ja, wir haben uns ein Taxi genommen, Laufen war wirklich nicht mehr, auch nicht für die paar Meter…


sparta

Jede*r anders, alle Drama.

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