Fertig!

HUMPPA!

Kennt ihr, oder? Dann muss ich nicht weitererzählen? Falls doch – hier entlang.

Die großartigen Eläkeläiset gaben sich dieses Jahr sogar zweimal das Stelldichein in unmittelbarer Nähe, im April im BETT in der Schmidtstraße und letztes Wochenende im Schlachthof in Wiesbaden.
DAS BETT ist sicher die perfekte Location für die übliche Anzahl an Bescheuerten, die sich kein Konzert der sympathischen Finnen entgehen lassen, von daher erschien der Schlachthof ‚leicht‘ überdimensioniert.
Diese Befürchtung zerstreute sich aber schnell, auf rund ein Drittel seiner eigentlichen Fläche reduziert durch die weit vorgezogene Bühne, passt alles perfekt, die Leute stehen nicht gepackt und es ist ausreichend Platz für das ‚Tanzgeschehen‘.

Im Schlachthof gibt es Plastikbecher, was Tim als entscheidenden Vorteil empfindet, schließlich hatte es ihm im BETT beim Pogo ein Geripptes in der Gesäßtasche zerbröselt – Stahlträgersäulen sind unnachgiebige Charaktere. Es ging aber verletzungsfrei ab, ein semiöffentlicher Strip ist in der Hosenwelt ja nichts grundsätzlich Verkehrtes ;-)
Kann im Schlachthof also nicht passieren, dafür kostet dort das Astra in 0,5l nur 2,50 Euro. Das ist ein echter Kampfpreis und trägt sicher zur üblichen Eläkeläiset-Stimmung bei, sprich einem generell hoch anzusetzenden durchschnittlichen Alkoholisierungsgrad.
Wenn dieser noch Steigerung benötigt, empfiehlt sich die erste Reihe, um ein Schlückchen aus der finnischen Gemeinschaftspulle abzubekommen.
Um jedoch in die erste Reihe zu kommen, muss man sich schon durchschubsen und wird auch gerne vom rechten Weg weggepogt. Es geht zumeist zivil ab, auch wenn im Schlachthof ein paar Jungs nicht begriffen haben, dass die Sache mit den ausgestellten Ellenbogen nicht okay ist. Zum einen kann man Leuten ziemlich weh tun und wenn diese Leute wiederum nicht blöd sind, geben sie dir eins in die kurzen Rippen mit, die so hypsch ungeschützt daherkommen.

Ja, Setlist gibt es nicht, die Unterscheidbarkeit der Songs nimmt mit der Dauer des Konzerts immer weiter ab (dafür geht der Pegel immer höher). Auf der Bühne wird englisch, deutsch und natürlich finnisch gesprochen. Startsignal für einen Song ist meistens ein kurzes ‚fertig‘ der Protagonisten und warum die Fans das noch nicht kollektiv aufgegriffen haben, ist mir völlig unerklärlich. Siehe Post-Titel.
Stupid Germans.

Zweieinhalb Zugaben (à 4 Stücke)  sind das Minimum und patschnass geschwitzt und glücklich machen sich die Rentner-Fans dann auf den Heimweg.
Danke an Tim, Lenny, Bernd und monges für viel Spaß vor, während und nach den Konzerten :-)

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