Die Wiederentdeckung der Langsamkeit

Am Freitag habe ich mich ausführlich über den Genuß der Nebenstrecken ausgelassen, die ich mit Helmut auf seiner uralten NSU am Donnerstag ‚erfahren‘ habe.
Während der Fahrt musste ich immer wieder daran denken, dass mit einem leistungsarmen Motorrad so von der Klasse einer XL 185 oder so das Ganze noch mehr Spaß machen würde, weil ich dann erst gar nicht an die 75 oder 80 PS denken muss, die völlig ungenutzt in der VFR mitgezuckelt sind.
Außerdem wollte Helmut schon lange mal was mit mir basteln, irgendein kurioses Mopped auf die Beine stellen, ein Sommerprojekt für Schraubernachmittage in Rödelheim. Benzin und Bier und so.
Wer mich kennt, weiß, dass ich Entscheidungen, für die ich mir Zeit lasse, gleich ganz bleiben lassen kann, das wird nie etwas. Im Klamottenladen muss die Jeans nach 5 min. gefunden sein, sonst wird es nur Krampf.
So auch jetzt. Gestern habe ich bei mobile.de mal nach Moppeds bis max. 800 Euro geschaut, die sich als Träger für ein noch zu definierendes Bastelobjekt eignen würden. Wenn darüber hinaus Kathinka ein ‚ab und zu‘-Gefährt bekäme, wäre das natürlich doppelt gut.
Und so kam es, wie es kommen musst, heute mittag sind Kathinka und ich mit der Dose nach Bingen gefahren – und ich mit dem neuen Pferdchen zurück. Die Fahrt war sehr unterhaltsam für mich und Kathinka hatte wohl genug zu lachen beim Hinterherfahren…

Eine MZ ETZ 250 mit etwas über 40 Mm auf der Uhr ist es geworden, in einer gruseligen Farbkombination. Züge wollen neu verlegt werden, ein anderer Tank, Fußrastenposition und so weiter – das ist schonmal das Grundprogramm.
Für alles weitere werde ich erst mal die Community, Freunde und das Internet bemühen. Und eine andere Farbe. Und Und Und

I’ll keep you posted :-)
Ist das alles aufregend…

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