An evening with some half-arsed skinny English country singer

Woo-hoo!
Frank Turner in Wiesbaden!
Kaum hatte ich von Tim die Info erhalten, waren auch schon die ersten Karten gekauft. Tim und Kai und ich. Schonmal sicher. Nicht sehr viel später mussten nochmal drei Karten her. Eine für Silke (\o/) und ein Geburtstagsgeschenk für Manuel.
Die dritte Karte habe ich als eiserne Reserve zurückbehalten. Was eine gute Entscheidung war.

Des weiteren hatten sich der große Basti, Julia und Bastian angekündigt, es würde also ein schöner (pirate based) Event werden, sehr ähnlich dem großartigen Dropkick-Murphys-Gig vom März.
Leider war Katrin nicht dabei – die Anreise von Neuseeland war aus unerfindlichen Gründen als ‚zu stressig‘ eingeordnet worden. Die Jugend ist halt einfach nichts mehr gewohnt, so sieht’s aus.
Aber dadurch, dass ich die letzte Karte an Patricia losgeworden bin, war dann alles im Lot. :-)

Jon Allen. Netter Typ, nette Songs, unterhaltsame Ansagen – perfekt als Vorprogramm.
Lucero. Frank mag die ja superklasse finden, bei uns haben sie kein bisschen eingeschlagen. Für Hintergrundmusik zu laut.

Aber dann, aber dann…
Vor mir in der Reihe wurde gerade verkündet, dass er selbstverständlich mit ‚Four Simple Words‚ anfangen würde, als mit „Hear ye, hear ye, friends and Romans, countrymen…“1 ein Konzert der Spitzenklasse begann.

Aufgrund einer Verletzung (beeindruckender Tape-Verband) steht Frank ohne die sonst omnipräsente Akustikgitarre auf der Bühne. Immerhin steht er da. Das Gespräch mit seinem Arzt sollte aus Arztsicht wohl zu einer anderen Konsequenz führen, wie Frank  sehr charmant schildert.
Physician: „You will have to cancel the tour.“
Frank: „Get fucked.“

Und er spart wirklich nicht an Druck und Action (siehe untenstehende Setlist). Und wir haben unfassbar viel Spaß, nicht nur mit den Songs, auch der Alkoholisierungsgrad mancher unserer Freunde bietet sehr unterhaltsame Komponenten :-)

Dan’s Song‚ mit Dan an der Gitarre2

The Road‚ mit beeindruckender Unterstützung durch das wirklich gute Publikum, das die Schnarchnasen bei Of Monsters And Men ein paar Wochen vorher vergessen machte.

Ein Zugabenset vom Feinsten, vor allem ‚Eulogy‚ in der deutschen Übersetzung schlägt voll ein. Danach noch ‚Four Simple Words‚ und mit ‚Photosynthesis‚ findet ein fantastischer Abend sein verdientes Ende.

Es sollte viel mehr Frank Turner geben. Oder er sollte jede Woche hier spielen. Irgend sowas in der Art. :-D

Bis zum nächsten Mal!

Setlist Frank Turner

I Still Believe
Try This at Home
If Ever I Stray
Losing Days
Reasons Not to Be an Idiot
Plain Sailing Weather
Peggy Sang the Blues
The Way I Tend to Be
Substitute
Dan’s Song
I Knew Prufrock Before He Got Famous
I Am Disappeared
Glory Hallelujah
Polaroid Picture
The Road
Long Live the Queen
Recovery
Broken Piano

Encore:

The Ballad of Me and My Friends
Eulogy
Four Simple Words
Photosynthesis

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  1. I still believe‚ ;-)
  2. Frank darf ja nicht Gitarre spielen. „Would you like to learn 25 songs in 10 days and accompany me on a tour throughout continental Europe?“

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