100 Bücher

Bei manchen Stöckchen, die man so am Wegesrand aufsammelt, weiß man nicht, wieviel Arbeit man sich damit letztendlich machen wird, aber dieses hier fand ich faszinierend – leider auch ein wenig enttäuschend in der Retrospektive, aber dazu mehr am Ende.
Gefunden bei Don Dahlmann und danach bei einigen anderen auch drüber gefallen.
(Fett= gelesen)

  1. Der Herr der Ringe, J. R. R Tolkien
    Mit 16 auf Deutsch gelesen und beschwerlich gefunden.Mit knapp 40 auf Englisch gelesen und begeistert gewesen. Tolle Verfilmung obendrein.
  2. Die Bibel
    In Teilen. Kleinen Teilen. Überbewertet, unzeitgemäß, unnötig.
  3. Die Säulen der Erde, Ken Follett
    Ja doch. Endet wie das Hornberger Schießen und ist mittendrin auch nur mäßig unterhaltend…
  4. Das Parfum, Patrick Süskind
    Wunderschöne Sprache, tolles Buch. Sehr gerne (mehrfach) gelesen.
  5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry
    Vorlesestoff für mich krankes Kind mit 7 oder 8 Lenzen. Als Teenager im Vor-Alkohol-Alter ein mäßig tauglicher Anmacher, ein paar nette Umsetzungen auf der Bühne habe ich auch gesehen.
  6. Buddenbrooks, Thomas Mann
    Wenn ich mal viel Zeit habe. Vielleicht.
  7. Der Medicus, Noah Gordon
    Keine Ahnung, wer mir das aufgenötigt hat, manchmal liest man ‚Bestseller‘ ja auch einfach mal so. Die Mädels in meiner Umgebung finden das Buch durchweg ganz okay, ich habe mich mal wieder (nicht nur) über ein unbefriedigendes Ende geärgert.
  8. Der Alchimist, Paulo Coelho
  9. Harry Potter und der Stein der Weisen, J. K. Rowling
    Die Rowling halt. Ich hab den Hype nie so recht verstanden, aber alle Bücher gelesen. Die Anfänglichen sind IMHO besser als die letzten drei.
  10. Die Päpstin, Donna W. Cross
    Lustige Idee eigentlich. Wenn aber in einem Buch jemand von Ingelheim mal eben an einem Nachmittag an die Bergstraße und wieder zurück ‚_LÄUFT_ weiß man doch, dass der Autor doof ist.
    Von daher – für Freunde der Groteske geeignet…
  11. Tintenherz, Cornelia Funke
  12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon
  13. Das Geisterhaus, Isabel Allende
    Nicht unbedingt meines, aber eine ansprechende und bedrückende Geschichte, elegant geschrieben.
  14. Der Vorleser, Bernhard Schlink
    Von einem Freund mit dem Hinweis, es sei ihm zu hoch, geschenkt bekommen. Sehr schräge Story, die mir gut gefallen hat. Facettiert gezeichnete Persönlichkeiten in einem beklemmenden Setting.
  15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe
    Ich glaube, den habe ich nie gelesen. Ich bin bestimmt ein schlechter Mensch.
  16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón
  17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen
    Der Parallel-Englisch-Leistungskurs las das, deshalb habe ich bei einer Freundin mal ein paar Seiten durchblättert und war glücklich, dass ich mit ‚The picture of Dorian Gray‘ meiner Einschätzung nach das lange Streichholz gezogen hatte.
  18. Der Name der Rose, Umberto Eco
    Großartiges Buch für Schrägleser wie mich. Seitenweise überflüssigen Tinnef elegant weglesen und trotzdem vollständige Handlungsverfolgung.
  19. Illuminati, Dan Brown
    In einer Haushaltsauflösung auf Englisch abgegriffen und dadurch erträglicher. Auf Deutsch sicherlich einfach nur nervig.
  20. Effi Briest, Theodor Fontane
    Nach ‚Mathilde Möhring‘ von eben demselben Verfasser die größte Strafe, die man Kindern im Deutschkurs antun konnte. Heutzutage stehen allerdings viel grausamere Mittel zur Verfügung, siehe deutsche Nobelpreisträgerinnen.
  21. Harry Potter und der Orden des Phönix, J. K. Rowling
    Boah, war der zäh. Schlimmstes Buch der ganzen Reihe.
  22. Der Zauberberg, Thomas Mann
    Ich werde ein immer schlechterer Mensch gerade…
  23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell
    Erstaunlich: Noch länger als der Film.
  24. Siddharta, Hermann Hesse
    Nö, kein Hesse mehr. I had my share.
  25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch
  26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende
    Für die niedliche Freundin, deren Lieblingsbuch das war. Ich durfte unter ihr T-Shirt und musste nur dieses Buch lesen. Das war es echt wert! Ansonsten verzichtbar.
  27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn
  28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt
  29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse
    Siehe ‚Siddharta‘
  30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley
    Großartige Interpretation der Artus-Sage, in einem Rutsch gelesen. Mag ihren Stil sehr gerne, ‚Die Feuer von Troja‘ sind noch eine Spur beeindruckender, insbesondere des Textes in den Anmerkungen wegen.
  31. Deutschstunde, Siegfried Lenz
    Irgendwas von Lenz habe ich gelesen, aber dieses nicht.
  32. Die Glut, Sándor Márai
  33. Homo faber, Max Frisch
    Grausige Deutscharbeit in der 11/I, irgendwie völlig verzockt. 2 Punkte. Verzweiflung.
  34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny
  35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera
    Netter Film, btw.
  36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez
  37. Owen Meany, John Irving
    Falscher Wenz, meine Süße ist die mit den Irving-Büchern. Nicht meine Welt…
  38. Sofies Welt, Jostein Gaarder
    Anfangs interessant, irgendwann dann zur Seite gepackt und nie wieder vorgekramt.
  39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams
    42
    Natürlich nur auf Englisch, alles andere ist unverzeihlich. Wenn man es durchgelesen hat und sich fit fühlt, sollte man umgehend ‚Dirk Gently’s Holistic Detective Agency‘ zur Hand nehmen.
  40. Die Wand, Marlen Haushofer
    Wosn des?
  41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving
    Immer noch falscher Wenz
  42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez
  43. Der Stechlin, Theodor Fontane
    Hahaha, Fontane. Mich kriegt ihr damit nicht mehr dran.
  44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse
    Ja. Genau. Zu zwei Drittel gelesen und mich gefragt, was daran so toll sein soll. Grauenvolles Geschwurbel. Und wenn man schwülstige Adjektive braucht, ist man mit Lovecraft besser bedient. Wo sind die Bücher von dem eigentlich?
  45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee
  46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann
  47. Der Laden, Erwin Strittmatter
  48. Die Blechtrommel, Günter Grass
    Reingeschaut und mich an das durchgearbeitete ‚Katz und Maus‘ erinnert. Das Leben ist zu kurz für Grass, finde ich.
  49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque
    Für Kriegsdienstverweigerer muss das wohl. Tatsächlich erst viel später aber gelesen, teilweise schockiert, hauptsächlich kopfschüttelnd und froh, es hinter mich gebracht zu haben…
  50. Der Schwarm, Frank Schätzing
    Liegt auf dem Regal mit der Aufschrift ‚Demnächst‘
  51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks
  52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling
    Eines der besseren, auch noch kindgerecht gruselig mit toll verruchtem Onkel und schwer fassbaren Monstern. Wären sie nur alle so…
  53. Momo, Michael Ende
    Eijo.
  54. Jahrestage, Uwe Johnson
  55. Traumfänger, Marlo Morgan
    Uaaaaaaaaaaaaaa. Grottenblöder Vollscheiß. Jede Sekunde Lesen eine ungeheuerliche Verschwendung.
  56. Der Fänger im Roggen, J.D. Salinger
    Das muss. Aber noch mehr muss John Steinbeck und wo ist der eigentlich in dieser Liste?
  57. Sakrileg, Dan Brown
    Englisch Training the entertaining way. No challenge. Und Anspruch schon mal gar keiner.
  58. Krabat, Otfried Preußler
    Wow. Tatsächlich ein Buch, das ich zu den 10 wichtigsten meines Lebens zählen würde. Das ist ohnehin mal eine Liste, die ich demnächst in Angriff nehme.
    Zettel schreiben und auf das Regal ‚Demnächst‘ legen.
  59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren
    Es gibt wohl ein oder zwei Bücher von der Lindgren, die ich nicht gelesen habe (Die Brüder Löwenherz z.B.), aber das ist nicht dabei. ‚ich mach mir die Welt, widdewiddewie sie mir gefällt…‘
  60. Wüstenblume, Waris Dirie
  61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro
  62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson
  63. Mittsommermord, Henning Mankell
  64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell
  65. Das Hotel New Hampshire, John Irving
    Irving ist bestimmt nicht verkehrt, aber hier wird es langsam einseitig…
  66. Krieg und Frieden, Leo Tolstoi
  67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse
  68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher
    Hahaha. Pilcher? Also bitte.
  69. Harry Potter und der Feuerkelch, J. K. Rowling
    Erträglich.
  70. Tagebuch, Anne Frank
    Vor ein Paar Jahren in Amsterdam das Anne-Frank-Museum besucht und war sehr beeindruckt. Das Thema interessiert mich ohnehin, von daher Pflichtlektüre. Schon vor langer Zeit.
  71. Salz auf unserer Haut, Benoîte Groult
  72. Jauche und Levkojen, Christine Brückner
  73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen
  74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann
  75. Was ich liebte, Siri Hustvedt
  76. Die dreizehn Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers
    Toll. Rund und gut.
  77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé
  78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt
  79. Winnetou, Karl May
    25 Bücher von Karl May hatten meine Eltern und die habe ich dann der Reihe nach gelesen. Mit 10 war ich durch die Standards (Winnetou, Durch die Wüste *6) durch. Bis heute kenne ich die meisten Bücher der Abenteuergeschichten in Amerika und dem Nahen Osten nahezu auswendig. Unser täglich Spiel war das…
  80. Désirée, Annemarie Selinko
    Meine Mutter gab mir meine (ihre) Bücher. In früher Jugend gelesen, kaum noch Erinnerung
  81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig
  82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving
    Guck, schon wieder ein Irving. Warum sind nicht 50 Bücher von Karl May hier drin?
    Dennoch, den habe ich gelesen und goutiert, ein Erlebnis war es aber nicht. Nettes Buch, ja.
  83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë
  84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern
  85. 1984, George Orwell
    Ende siebziger gelesen, als schon klar war, dass es für uns wohl noch nicht ganz so hart kommen würde. Vor ein paar Jahren nochmals rausgekramt und so manche Parallele in der westlichen Welt der Jetzt-Zeit gefunden. Gruselig, immer noch. Immer mehr vielleicht.
  86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy
  87. Paula, Isabel Allende
  88. Solange du da bist, Marc Levy
  89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johannes Mario Simmel
    Simmel habe ich gelesen und nicht sooo schrecklich gefunden, das aber nicht.
  90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho
  91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell
  92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow
  93. Schachnovelle, Stefan Zweig
    Elegante Schreibe, hat mir gefallen. Ist aber lange her.
  94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski
  95. Anna Karenina, Leo Tolstoi
  96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski
    Die Russen habe ich irgendwie komplett verpasst. Mal schauen, ich habe ja noch Zeit.
  97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas
    Dumas ist so voll und ganz meiner. Die ‚Musketiere‘ verschlungen, den Grafen bis heute an der Grenze zum Auswendig-Können. Wenn ich nach Marseille fahre, dann nur des Chateau d’If wegen und auch sonst wäre eine Reise auf Edmond Dantès Spuren mal eine nette Idee.
  98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel
  99. Jane Eyre, Charlotte Brontë
  100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood

Hm. Alles in allem eine nur teilbefriedigende Aufgabe, weil von der Auswahl her zu selektiv.
Was mir auffiel: Wenn Massen-Mankell ist, dann sollte auch Serien-Grisham sein. Okay, Krimi ist ein Genre, bei dem es wirklich schwierig wird.
Große Schriftsteller wie Joyce, Chaucer, Steinbeck, oder Roth fehlen leider völlig. Melville? Stevenson? Scott?
Sci-Fi kommt mit Adams und Fantasy mit Tolkien (Zimmer Bradley) auch ein wenig kurz. Pratchett oder Tad Williams wären in der Auflistung keineswegs deplatziert.
Horror hammer gleich überhaupt nicht, kein Lovecraft, Blackwood, Poe oder King.

Nunja, da hat sicher auch jeder seine eigene Gewichtung und Vorlieben – es wird bestimmt schwer, eine ausgewogene Mischung zu finden. Trotzdem eine nette Liste, hat Spaß gemacht. Perfekt für einen geruhsamen Sonntagnachmittag. Und ich versuche bestimmt nur darüber hinweg zu täuschen, dass ich nicht besonders belesen bin.
Genau, wo sind die Comics, häh?

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